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Arbeit:inklusiv! sprach mit der Schwerbehindertenvertretung (SBV), Susanne Hennen, der Entsorgungsbetriebe Wiesbaden, über ihre Arbeit, die Herausforderungen der Inklusion in einem körperlich anspruchsvollen Sektor und ihre Ideen für eine bessere Unterstützung von Menschen mit Schwerbehinderung am Arbeitsplatz.
Vom Rollstuhl, der Treppen steigt, bis zur Live-Transkription von Sprache: Künstliche Intelligenz kann die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben fördern. Das Projekt „KI-Kompass Inklusiv“ informiert zielgruppengerecht über die Möglichkeiten und unterstützt beim Einstieg.
Wer mit beruflicher Teilhabe und Inklusion zu tun hat, begegnet ihm früher oder später: dem Grad der Behinderung. Wie dieser festgestellt wird und wo die Feststellung geregelt ist, erklärt unsere neue Serie.
Welche digitalen Technologien können Menschen mit kognitiven Einschränkungen in ihrem Arbeitsalltag unterstützen? Wann helfen Exoskelette bei vorhandenen Beeinträchtigungen, wann schaden sie sogar eher? Solche und ähnliche Fragen werden bei der BIH im Arbeitsausschuss der TBD länderübergreifend bearbeitet. Wir sprachen mit Frank Schrapper, der den Ausschuss leitet.
Dass eine Laborantin mit Behinderung bei den Leipziger Wasserwerken ihre Arbeit weiter ausüben kann, verdankt sie einem kollaborationsfähigen Roboter (Cobot). Der Fall zeigt: Roboter gefährden nicht grundsätzlich Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Im Gegenteil.
Die Berater und Beraterinnen der Technischen Beratungsdienste (TBD) sind wichtige Akteure für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Sie haben für die meisten Behinderungsarten und Arbeitsplätze die richtige technische Lösung parat, um Beschäftigung zu erleichtern und zu erhalten. Wir sprachen mit Matthias Grams vom TBD in Berlin.
Eine Arbeitsassistenz ermöglicht Menschen mit Behinderung, ihren Beruf gleichberechtigt und selbstbestimmt auszuüben. Was das konkret bedeutet, wo man Unterstützung beantragen kann und welche Rolle die Schwerbehindertenvertretung (SBV) spielen kann, erfahren Sie in diesem Bericht.
Für Menschen mit Schwerbehinderung ist ein Auto oft wichtig, um unabhängig mobil zu sein. Die Kosten für den häufig notwendigen Kfz-Umbau können aber hoch sein. Wer fördert was? Und wie läuft so ein Umbau ab? Ein Überblick und ein Interview mit einem auf Kfz-Umbauten spezialisierten Betrieb.
Eine ehrgeizige Mitarbeiterin mit Hörbehinderung. Eine engagierte Vertrauensperson. Ein offener Arbeitgeber und eine unkomplizierte Behörde: wie berufliche Weiterbildung auch mit Beeinträchtigung gelingen kann.
In einigen Fällen werden Arbeitsmittel direkt an die Arbeitnehmer gefördert und nicht wie üblich an den Arbeitgeber. Egal, wer die Förderung erhält: Durch technische Unterstützung kann der Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung erleichtert oder überhaupt erst möglich gemacht werden.
Wenn Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten, entstehen neue Perspektiven, ein gutes Betriebsklima und viel Innovationskraft. Doch wie gelingt dies im Alltag? Wir geben Antworten und sprachen außerdem mit Dirk Bratschedl, der Kurse für inklusive Teams leitet.
Menschen mit einer Schwerbehinderung stehen im Arbeitsleben häufig vor Herausforderungen. Um dieser besonderen Belastung Rechnung zu tragen, sieht das deutsche Arbeitsrecht einen Anspruch auf Zusatzurlaub vor. Doch was genau regelt das Gesetz, wie ist die aktuelle Rechtslage, und welche Beispiele verdeutlichen die Umsetzung in der Praxis?
Rund 38.000 Mitarbeitende beschäftigt die Lufthansa AG weltweit, davon 36.000 in Deutschland. Etwa 3,6 Prozent von ihnen haben eine Behinderung. Maria León ist die Inklusionsbeauftragte des Transportunternehmens. Wir trafen sie zum Gespräch.
Für Beschäftigte, die Struktur und Unterstützung bei der Arbeit benötigen, kann die App InA.Coach eine große Hilfe sein. Die Entwickler haben uns einige Fragen beantwortet.
An der Technischen Universität (TU) Dresden forschen Informatikerinnen und Informatiker im BMAS-geförderten Projekt AutARK zu digitalen Assistenzsystemen für autistische Menschen. Wir sprachen mit Projektleiter David Gollasch.
Trotz oft hoher Bildungsabschlüsse haben Frauen mit hochfunktionalem oder Asperger-Autismus es im Berufsleben nicht leicht. Das Projekt AUT*CIA identifiziert die Herausforderungen und entwickelt Maßnahmen für eine nachhaltige Beschäftigung.
Nadine Riesel-Schäfer, Fachreferentin für Autismus beim Bugenhagen Berufsbildungswerk (BBW), bereitet junge Autistinnen und Autisten auf eine Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt optimal vor. Sie sagt, die Einstellung von Autisten lohne sich. Ein Interview.
Mit einer einzigartigen Personalstruktur verbindet der IT-Service-Provider auticon wirtschaftliche und soziale Ziele: 80 Prozent seiner Mitarbeitenden sind Autisten – wie Alexander Metelmann. Seinen Arbeitsplatz findet er „fantastisch“.
Die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) verstehen sich als Lotsen in der Arbeitgeberberatung. Das erste Netzwerktreffen der Integrations- und Inklusionsämter für die Fachberatenden der EAA fand Mitte November in Leipzig statt.
Said Frank Becker ist hauptamtlicher Inklusionsbeauftragter (IBAG) bei der Computacenter AG & Co oHG in Kerpen. Im Interview mit dem ZB Digitalmagazin berichtet er, was seine Arbeit auszeichnet und warum das Amt des Inklusionsbeauftragten so wichtig ist.
Drei Berater bei den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber berichten im Gespräch mit ZB, wie gut das Angebot von Arbeitgebern mittlerweile angenommen wird.
Mit Präsenz- und Online-Angeboten vermitteln die Integrations- und Inklusionsämter die wichtigsten Inhalte des neunten Sozialgesetzbuchs (SGB IX) für Personalverantwortliche.
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels spielen gut qualifizierte Menschen mit Behinderung eine wichtige Rolle. Arbeitgeber erhalten für ihre Beschäftigung Förderleistungen der Integrationsämter – individuell und unkompliziert. Eine physiotherapeutische Praxis in Chemnitz hat damit gute Erfahrungen gemacht
Personalverantwortliche, die auch Menschen mit Behinderung ansprechen möchten, sind oft unsicher, wie das in der Praxis am besten gelingt. Hilfe erhalten sie unter anderem bei Unternehmensberatungen, Agenturen oder Jobportalen, die auf Inklusion spezialisiert sind.
Ab 2025 greift die neue, deutlich höhere Stufe der Ausgleichsabgabe. Was der Gesetzgeber mit der höheren Ausgleichsabgabe bezweckt und wie die Inklusions- und Integrationsämter Betriebe bei der Einstellung von Menschen mit Behinderung beraten und unterstützen, weiß ZB.
Dr. Veronika Wolter ist Oberärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO), seit ihrem 9. Lebensjahr ertaubt und trägt Cochlea-Implantate. Sie berichtet über ihren Werdegang und möchte andere ermutigen, sich mit Gehörlosigkeit auseinanderzusetzen.
Erika Ullman-Biller ist Hauptschwerbehindertenvertretung bei der Polizei NRW. Sie erzählt im Podcast, warum Menschen mit Behinderungen ein wertvoller Teil der Belegschaft der Polizei sind und gibt Einblicke in ihre Arbeit als GSBV.
Beim Jobcarving wird die Arbeitsstelle den individuellen Fähigkeiten, Kenntnissen und Erfahrungen des Menschen angepasst – und nicht der passende Mensch für die Arbeitsstelle gesucht. Das erfordert etwas Umdenken, es profitieren aber sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.
Hilft die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen im Rahmen des Homeoffice der Inklusion? Eine aktuelle IW-Studie zum Thema beantwortet diese Frage. Ein Interview mit Andrea Kurtenacker vom Institut der Deutschen Wirtschaft.
Was Leichte Sprache auszeichnet, für wen sie wichtig ist und wie Leichte Sprache in der Praxis bereits gelebt wird.
Barrierefreiheit – das ist die Rampe vor der Tür, der große Fahrstuhl mit Braillezeichen und Sprachsteuerung, die großzügige Toilette mit Haltegriffen oder das Blindenleitsystem. Aber eigentlich ist Barrierefreiheit noch viel mehr, oftmals umfasst sie Bereiche, die wir nicht sofort sehen, hören, spüren können. ZB beschäftigt sich mit dem Thema: Barrierefreiheit, was ist das eigentlich? Und was hat sie mit Teilhabe am Arbeitsleben zu tun?
Süß und flauschig, ruppig und struppig – Hunde sind schon seit Jahrtausenden für viele Menschen treue Begleiter. Doch sie können viel mehr: Als Assistenzhunde unterstützen sie Menschen mit Behinderungen im Alltag und sind deshalb auch am Arbeitsplatz oft mit dabei. ZB berichtet.
Depressionen sind in der Gesellschaft zwar weit verbreitet, aber immer noch tabuisiert. Feuerungsmaurer Detlev Krieger ging offen mit seiner Erkrankung um und arbeitet dank der Unterstützung des Integrationsfachdienstes Gelsenkirchen heute weiter in seinem alten Job.
Sag‘ ich’s, oder sag‘ ich’s nicht: Auf die Frage, ob man eine chronische Erkrankung offenlegen soll, gibt es keine richtige oder falsche Antwort. Ein Projekt der Universität zu Köln soll die Entscheidungsfindung für Betroffene erleichtern.
Das Familienunternehmen B. Braun Melsungen AG in Hessen nimmt seine Verantwortung ernst - und begreift Integration von Menschen mit Behinderungen als Teil des Selbstverständnisses. Astrid Kramer arbeitet seit 1985 für das Unternehmen – und mehr als 20 Jahre davon als Inklusionsbeauftragte. Auch heute noch freut sie sich, wenn sie etwas bewegen kann.
Seit 2013 beschäftigt die Firma SAP gezielt Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Das Programm „Autism @ Work“ ging weltweit durch die Medien, nun wurde der Abschlussbericht vorgelegt.
Der BIH-Podcast mit Erika Ullmann-Biller von der Polizei NRW und Klaus-Peter Rohde vom LVR erläutert die wichtige Rolle des Ehrenamtes SBV.
Seit 101 Jahren ist das Ehrenamt der Schwerbehindertenvertretung im Betrieb gesetzlich verankert. Treiber der Entwicklung waren zunächst die Kriegsversehrten der beiden Weltkriege. Heute helfen Kollegen und Kolleginnen schwerbehinderten Beschäftigten, ihre verbrieften Rechte einzufordern. Praktiker berichten aus dem Alltag.
Im Zuge der Inklusion soll der Arbeitsmarkt für alle geöffnet werden – gleichzeitig beklagen Kliniken einen Personalnotstand. Unser Beispiel am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zeigt, wie ein engagierter Schwerbehindertenvertreter sich dafür einsetzt, gehörlose Menschen dauerhaft einzustellen.
Die Digitalisierung verändert gewohnte Abläufe und Routinen. Hier sind Arbeitgeber und Führungskräfte umso mehr gefordert, aufmerksam zu sein und die Kommunikation zu suchen, erklärt Präventionsexpertin Martina Methe vom LWL.
Vom 1. Oktober bis 30. November dieses Jahres finden wieder die Wahlen zur Schwerbehindertenvertretung statt. Die Inklusions- und Integrationsämter unterstützen mit einem breiten Informationsangebot bei der Planung und Durchführung der SBV-Wahl. Arbeit:inklusiv! gibt einen Überblick über das Angebot.