Laut einer repräsentativen Civey-Umfrage glaubt knapp die Hälfte der Erwerbstätigen (46,6 Prozent), dass eine Epilepsie-Erkrankung die berufliche Tätigkeit der Betroffenen stark beeinträchtigt. Nur 45,2 Prozent der Befragten war bekannt, dass Epilepsie häufig mit psychischen Belastungen einhergeht. Fehlendes Wissen über die Erkrankung bis hin zur Stigmatisierung könne zu sozialen und beruflichen Nachteilen führen, so das Fazit der Studie. Enttabuisierung und Aufklärung seien daher notwendig, um Vorurteile abzubauen und Menschen mit Epilepsie die Teilhabe am Alltag zu erleichtern.