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„Jeder Mensch, der arbeiten möchte, sollte auch Arbeit bekommen.“ Das ist die Überzeugung von Andreas Weinhut, Geschäftsführer des gleichnamigen Logistikunternehmens im bayerischen Neutraubling und deshalb wollte er sich 2023 inklusiver aufstellen. Doch wie fängt man da an? Die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber konnten helfen.
Josip Hrgovic ist deutschlandweit der einzige Fußballtrainer mit UEFA-Lizenz, der im Rollstuhl sitzt. Beim TSV Gräfelfing trainiert er Herrenmannschaften einer regionalen Liga in Bayern, ist sportlicher Leiter und Inklusionsbeauftragter. Unterstützt wird er dabei von einem Arbeitsassistenten.
Eine ehrgeizige Mitarbeiterin mit Hörbehinderung. Eine engagierte Vertrauensperson. Ein offener Arbeitgeber und eine unkomplizierte Behörde: wie berufliche Weiterbildung auch mit Beeinträchtigung gelingen kann.
Jil und Emely Klavzar arbeiten als pädagogische Hilfskräfte im Kinderhaus Flügelnuss in München. Ihr Arbeitgeber wollte die beiden auch nach Auslaufen des Eingliederungszuschusses weiterbeschäftigen. Dank der Beratung durch die EAA ist die Weiterbeschäftigung der Zwillinge geglückt.
In dieser Rubrik stellen wir Ihnen regelmäßig Fälle der EAA-Beraterinnen und -Berater vor: Gelungene Beispiele, bei denen die Beratung gut funktioniert hat und am Ende Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber auch die EAA-Berater und das Inklusionsamt zufrieden sind. Diesmal stellen wir Ihnen Friedrich Bönisch vor. Er ist kleinwüchsig und träumt vom Kochen auf Sterneniveau – beim Sternekoch Bernhard Reiser wird dieser Traum mit Unterstützung der EAA Wirklichkeit.
Der Herrenschneider Yusuf Aydoğan arbeitet am Staatstheater Nürnberg. Er muss dreimal in der Woche zur Dialyse. Das ZBFS-Inklusionsamt und die AOK kooperieren, um ihm eine weitestgehend normale Weiterbeschäftigung zu ermöglichen.
Das Instrument der Arbeitsassistenz ist ein wichtiger Baustein zur Teilhabe am Arbeitsleben. Das zeigt auch das Beispiel des Physiotherapeuten Dimitrios Belokas. Der Mittelfranke ist fast blind und hätte ohne die Unterstützung des Integrationsfachdienstes und des ZBFS-Inklusionsamts den Sprung in die Selbstständigkeit vielleicht nicht gewagt.