
Inklusionsbetriebe gelten oft als vorbildlich und als Beispiele guter Praxis sowohl was Innovationen, Betriebsklima oder Kundenbindung angeht. Wir stellen Ihnen hier eine Reihe von Betrieben vor – die Auswahl ist uns nicht leichtgefallen! Inklusionsbetriebe, die Sie unterstützen können, gibt es in allen Bundesländern, sicherlich auch vor Ihrer Haustür.
Das Linden-Theater bietet seinen Gästen ein vielfältiges Programm und ist dazu Deutschlands einziges inklusives Kino. Als 2011 kein neuer Pächter für das Kino gefunden werden konnte und sich eine aufwendige Sanierung und Modernisierung abzeichnete, fiel die Entscheidung: Das Kino wird inklusiv.
Bayerns einzige Inklusionsjugendherberge ist seit 2017 als Inklusionsbetrieb organisiert. Das Haus ist in größten Teilen barrierefrei und rollstuhlgerecht ausgestattet und steht damit allen offen, gerade auch Menschen mit körperlichen, kognitiven oder sozial-emotionalen Behinderungen. Im 21-köpfigen Team der Herberge haben gut 40 Prozent der Mitarbeitenden aufgrund einer solchen Beeinträchtigung besondere Fähigkeiten.
Saniplus bietet weit mehr als Reha- und Orthopädietechnik: Hier entstehen individuelle Lösungen für Menschen mit besonderen Anforderungen. Das Unternehmen setzt auf passgenaue Versorgung und inklusive Strukturen – Innovation und Teilhabe gehen Hand in Hand.
Die Firma bietet Lego-Sets zum Ausleihen an – man kann diese dann nach dem Aufbauen wieder zurückgeben – und schafft dabei Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Das kreative Konzept steht für dreifache Nachhaltigkeit: sozial, ökologisch und wirtschaftlich.
Gegründet aus einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, bietet Teamwork Höxter praxisnahe Dienstleistungen rund ums Haus – und echte Jobperspektiven für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Tandem-Modelle sichern Qualität und Integration.
Mitten in Gütersloh zeigt das Hotel Flussbett, wie inklusiver Tourismus funktioniert. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier Seite an Seite und bieten den Gästen ein Hotelerlebnis mit Mehrwert.
Die Berliner Lebenswelten GmbH betreibt Kantinen mit sozialem Anspruch. Für ihr inklusives Arbeitsmodell wurde sie mit dem Berliner Inklusionspreis geehrt. Das Video können Sie sich bei Youtube ansehen.
In der Yoanda Rösterei wird nicht nur Kaffee veredelt – hier wird Inklusion gelebt. Menschen mit Behinderung sind fester Teil des Teams und sorgen gemeinsam für fairen und nachhaltigen Kaffeegenuss. Das findet auch der Bayerische Rundfunk, den Beitrag schauen Sie hier.
Bei CAP steht mehr als nur der Einkauf im Mittelpunkt. Die Märkte verbinden soziale Verantwortung mit persönlichem Service und einem hochwertigen Sortiment. Hier zählt der Mensch – ob als Teammitglied oder als Kunde. CAP ist ein Ort der Begegnung, des Miteinanders und der Teilhabe.
Wasni („Wenn anders sein normal ist“) steht für nachhaltige Kleidung mit sozialem Anspruch. In der Manufaktur in Esslingen fertigt ein inklusives Team Hoodies, die nicht nur gut aussehen, sondern auch Haltung zeigen. Das baden-württembergische Inklusions- und Integrationsamt berichtet über den Betrieb.
Das Café „Tom am Platz“ in Köln ist Treffpunkt, Arbeitsort und Raum für Inklusion zugleich. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Das Café und seine Schwester „Wo ist Tom?“ sind ein Projekt der Perspektive Lebenshilfe gemeinnützige GmbH. Der Förderpartner Aktion Mensch hat auch ein Video zum Café erstellt.
Der Inklusionsbetrieb der Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg bietet vielfältige Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Von Montagearbeiten bis Dienstleistungen – viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln aus Werkstätten in den Betrieb und finden hier eine Beschäftigung mit Sinn.
Als Teil der Gemeinnützigen Job Leipzig GmbH vereint dieses Hotel Gastlichkeit mit sozialem Engagement. Menschen mit Behinderung finden hier qualifizierte Arbeitsplätze: In fast allen Bereichen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Seite an Seite.
Das Hotel Schloss Rabenstein ist ein Inklusionsprojekt der Heim gGmbH und liegt in der Kulturhauptstadt 2025 Chemnitz. Das Hotel ist in einem alten Schloss gelegen und beschäftigt viele ehemalige Werkstattbeschäftigte. Das Arbeitsklima im Hotel ist super, und das merken auch die Gäste.
Die MIG gGmbH ist ein Tochterunternehmen der Mainfränkischen Werkstätten GmbH. Die Firma bietet personale Dienstleistungen an, vor allem im Gesundheitsbereich, und hier vor allem in der Seniorenpflege. Die Firma ist noch im Aufbau, aber es sollen zwölf Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung entstehen, alle in Teilzeit. Diesen zwölf Arbeitsplätzen stehen nach derzeitiger Planung acht bis neun Arbeitsplätze für Menschen ohne Behinderung gegenüber.
Andrea Flammuth eröffnete 2013 den Andrea’s REWE Markt in Köln-Lövenich. Ihre Leitsäule war von Anfang an: Das Team ist der Superstar – und das hat sich auch nach über zehn Jahren nicht verändert. Teamzusammenhalt ist das A und O, denn ein Unternehmen funktioniert nur im Team. Dazu gehört auch die Schaffung einer Inklusionsabteilung, in der einige der 70 Mitarbeitenden angesiedelt sind.